Welchen Einfluss hat der Schiedsrichter aus Sportwetten-Sicht auf ein Spiel?

Von Hilfe

Grundsätzlich sollte sich jeder Tipper der Tatsache bewusst sein, dass der Schiedsrichter Einfluss auf den Ausgang jedes Spieles hat. Dies gilt insbesondere jedoch bei Fußballspielen. Theoretisch geht die Möglichkeit dabei sogar so weit, dass sowohl Buchmacher, wie aber auch professionelle Tipster, einen Schiedsrichter bestechen könnten, damit dieser in de jeweils von ihnen gewünschten Art und Weise Einfluss auf den Ausgang des betreffenden Spieles nehmen soll.

Tatsächlich ist es in der Vergangenheit bereits zu Fällen gekommen, in denen Buchmacher oder Tipper auch in der Bundesrepublik Deutschland durch solche Zahlungen den Schiedsrichter beeinflusst und damit auf den Ausgang des Spiels unmittelbar eingewirkt haben.

Wer sich als Schiedsrichter, ob nun beim Fußball oder auch bei einer anderen entsprechend quotierten Sportart, auf die bei Bookies in und außerhalb des Internets entsprechende Wetten platziert werden können, zur Bestechlichkeit verführen lässt, der macht sich damit explizit strafbar. In diesem Falle würde es sich nämlich um einen sogenannten qualifizierten Vermögensschaden beim Sportwetten-Geschäft handeln, für den der § 263 des Strafgesetzbuches (StGB) zum Ansatz zu bringen wäre.

Da die Wahrscheinlichkeit eines entsprechend durch interessierte Tipper bewetteten Spielausgangs gezielt durch den amtierenden Schiedsrichter und Unparteiischen beeinflusst und manipuliert wird, entsteht durch dieses Handeln einigen Tippern und unter Umständen auch dem Buchmacher, sofern dieser nicht in den Betrug involviert ist, ein entsprechender Vermögensschaden.

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Sportwetten lassen sich durch Schiedsrichter manipulieren

Erwiesen ist durch zahlreiche zu Tage getretene Fälle von Bestechlichkeit bei Schiedsrichtern, dass Sportwetten direkt und unmittelbar durch einen solchen Unparteiischen manipuliert und in bestimmter gewollter Art und Weise in der einen oder anderen Art und Weise beeinflusst werden können.

Rein juristisch handelt es sich dabei, wie eingangs bereits schon dargelegt, regelmäßig um Betrug. Allerdings fällt es dem einzelnen Tipper dabei wohl sehr schwer, dem Unparteiischen einen Betrug, beziehungsweise eine unmittelbare und gewollte Einflussnahme unmittelbar und gerichtsfest nachweisen zu können.

Zu viele Glieder der Indizienkette fehlen und sind dem Tipper nicht dergestalt zugänglich, wie wohl einem Staatsanwalt oder einem anderen offiziellen Ermittlungsorgan. Auch lässt sich der konkret entstandene Vermögensschaden, der bei Sportwetten und den ihnen zugrunde liegenden sportlichen Veranstaltungen, wohl kaum exakt genug nachweisen, beziehungsweise überhaupt beziffern.

Die Zahl der Einflussnahmen auf Spielausgänge wächst

Der Tipster sollte sich stets auch der Tatsache bewusst sein, dass die Möglichkeiten und auch die schiere Zahl der Einflussnahmen von Unparteiischen auf den direkten Ausgang einer sportlichen Begegnung unmittelbar wächst.

Bekannt wurde zum Beispiel auch der konkrete Fall des Schiedsrichters Robert Hoyzer, der allein im Jahre 2004 durch entsprechende Entscheidungen unmittelbaren Einfluss auf den Ausgang mehrerer von ihm geleiteter Liga-Spiele, nicht zuletzt auch im Rahmen des DFB-Pokals, genommen hatte.
Der Fair-Play-Kodex der FIFA wird zwar durch ein solches Verhalten definitiv außer Kraft gesetzt, doch dürfte dies letztendlich die durch finanzielle Anreize überzeugten Schiedsrichter und Unparteiischen nicht davon abhalten, in ihrem Tun fortzufahren.

Manipuliert wird vor allem in der Sportart Fußball der Ausgang einer Begegnung zweier Mannschaften auf dem grünen Rasen durch den betreffenden Schiedsrichter stets in der erklärten Absicht, dass die Begegnung jeweils exakt so ausgeht, wie es auch durch eine bestimmte im Vorfeld oder auch noch bei laufendem Spiel abgeschlossene Sportwette prognostiziert worden ist.

Vor allem nahezu sämtliche Ligen, die sich unterhalb der Bundesliga befinden, sind für solche Arten von Manipulationen durch die Schiedsrichter und Unparteiischen relativ anfällig.

Wie könnten solche Manipulationen durch Schiedsrichter im Keim erstickt werden?

Auf Intention der FIFA wurden eigens gewisse Arten von sogenannten Frühwarnsystemen, in Gestalt von beispielsweise der Early Warnung System GmbH, installiert, um Sportwetten-Betrug durch Schiedsrichter und durch Unparteiische zu limitieren und zu begrenzen. Dies zeigt, dass man sich auch bei der FIFA des Problems sehr wohl bewusst ist.

Start- und Quotenvorschläge, Statistiken und die Überwachung von abgegebenen Wetten sollen eine wirksame Prävention darstellen.

Genannte Angebote und Aktionen beschränken sich eventuell auf Neukunden oder sind nicht mehr gültig. Grundsätzlich gelten die AGB des Sportwetten Anbieters. Ausführliche Details sind direkt auf der Webseite des Sportwetten Anbieters zu ersehen. Alle bei uns aufgeführten Tipps basieren auf der persönlich Meinung des Autors. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Sportwetten können süchtig machen. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. Spielteilnahme ab 18 Jahren.


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