Chef-Organisator der Fußball-WM tritt zurück

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5 ½ Monate vor dem ersten Anpfiff hat die Fußball-WM 2018 ihren ersten Skandal. Der WM-Organisator Witali Mutko ist nun doch zurückgetreten. Der wegen des Doping-Skandals bei den Olympischen Winterspielen 2014 im Fokus stehende Mutko hat nun endgültig seinen Hut genommen. Der Druck von außerhalb war nun wohl doch zu groß geworden.

Sein Amt als Präsident des russischen Fußballverbandes hat Mutko bereits kürzlich niedergelegt. Er wollte aber bei der WM weiter die Fäden in der Hand halten. Das ist nun Geschichte. Der Chef-Organisator ist nun ganz abgetreten. Und machte den Platz frei für seinen Nachfolger, den bisherigen Generaldirektor Alexander Sorokin.

Mutko maßgeblich in Staatsdoping verwickelt

Bei den Winterspielen in Sotschi kam es zu einem Staatsdoping der russischen Mannschaft. Dies ist mittlerweile aktenkundig, ebenso wie die Beteiligung des Chef-Organisators des Gastgeberlandes der Fußball-WM im kommenden Jahr. Das ICO hatte deshalb eine lebenslange Olympia-Sperre gegen Witali Mutko verhängt. Vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne will sich der russische Politiker gegen die verhängte Sperre wehren.

Chef-Organisator der WM bleibt in der Regierung

Auch wenn jetzt ein anderer die Fäden ziehen wird bei der Fußball-WM im eigenen Land. Mutko wird nicht ganz die Segel streichen. Er wird weiter als Vizeministerpräsident in der Regierung verbleiben. Dazu bleibt seine Zuständigkeit für Tourismus, Jugendpolitik und Sport weiter bestehen. Mutko führte den russischen Fußballverband bereits in den Jahren 2005 – 2009 und trat 2015 noch einmal an die Spitze des Verbandes. Anfangs hatte sich die FIFA sogar hinter den nun ehemaligen Chef-Organisator der Fußball-WM gestellt. Bis man vielleicht gemerkt hat, dass man auf dem völlig falschen Zug unterwegs ist.

In politischer Hinsicht wird sich Mutko kaum Sorgen machen müssen um seine Zukunft. Solange Wladmir Putin seine langjährigen Weggefährten nicht den Wölfen zum Fraß vorwerfen wird. Dürfte hier nichts geschehen, um die Karriere des WM-Organisators maßgeblich und auf lange Sicht zu bremsen.

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